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Regierung: Bis 2040 ist mit radioaktivem Abfall im Schacht Konrad zu rechnen

per email, 2007-06-05

Berlin: (hib/AS) Bis zum Jahr 2040 wird im Endlager Konrad voraussichtlich mit der Lagerung von 270.000 Kubikmetern radioaktiven Abfalls (mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung) zu rechnen sein. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (16/5379) auf eine Kleine Anfrage der Linken (16/5042) hervor.

Zu den Abfallverursachern zählen im Wesentlichen zwei Gruppen: die öffentliche Hand, die 36 Prozent der Abfälle verursacht, und die Energiewirtschaft, von der 64 Prozent der Abfälle stammen.

Zudem wurde von der Linken gefragt, ob im Endlager reines Plutonium eingelagert werde. Dies wird in der Antwort der Bundesregierung verneint, da radioaktive Abfälle aus Großforschungseinrichtungen kein verwertbares Plutonium enthielten. Als voraussichtliche Gesamtkosten bis zur Inbetriebnahme des Endlagers Konrad nennt die Bundesregierung nach derzeitigem Stand Kosten in Höhe von 1,8 Milliarden Euro.

bearbeitet by bi, 2007-06-05

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