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Der CASTOR kommt im Dutzend

Anfang November soll der nächste CASTOR-Transport rollen. Diesmal gleich mit 12 CASTOR-Behältern

Mehr als das Doppelte dessen, was bei der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl an Radioaktivität freigesetzt wurde, soll voraussichtlich Anfang November quer durch Europa gekarrt werden. Wieder werden Zehntausende von Polizisten sich zum Büttel der Atomindustrie machen (müssen), wieder werden Demonstrations- und Versammlungsfreiheit eingeschränkt werden, wieder wird das Wendland zum besetzten Land und wieder werden Zehntausende von Menschen entlang der Transportroute Widerstand leisten.

Gorleben ist nur Zwischenlager, kein Endlager

Obwohl Bundesregierung wie Atomindustrie genau wissen, dass es in Gorleben kein Endlager gibt und der Salzstock völlig ungeeignet ist jemals eines zu werden, geht man das Risiko dieser Transporte ein. Ziel ist eine Leichtbauhalle, die weder gegen beabsichtigte oder unbeabsichtigte Flugzeugabstürze noch gegen Angriffe von außen Schutz bietet.

Widerstand ungebrochen

Seit mehr als 25 Jahren stemmen sich die Menschen im Wendland, oft unterstützt von außerhalb, gegen den atomaren Wahnsinn. Auch diesmal werden die Mitglieder der Bürgerinitiative Lüchow-Dannen-berg, der Bäuerlichen Notgemeinschaft, Menschen von X-tausend-mal quer, Jugendgruppen, ganze Vereine, viele Unorganisierte und besorgte Bürgerinnen und Bürger versuchen, ein Zeichen zu setzen. Unterstützen wir sie, kämpfen wir für das Leben und gegen die menschenverachtende, umweltzerstörende und den Rechtsstaat gefährdende Atomkraft. (Info Hotline: 0511-900 1250666)

Atomausstieg - jetzt und sofort!!

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