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Vier Temelin-Grenzblockaden am 14. März von den österreichischen Behörden nicht untersagt!

Störfallserie und offene Sicherheitsmängel rechtfertigen verschärfte Aktionen an den Grenzen

Pressemitteilung von atomstopp_oberoesterreich und NÖ Überparteiliche Plattform Stopp Temelin, 2007-03-12

Die für den 14. März 2007 bei den österreichischen Behörden angemeldeten Grenzblockaden wegen Bruch des Melker Abkommens durch die Tschechische Republik wurden nicht untersagt. Somit werden am 14. März vier tschechisch- österreichische Grenzübergänge (Wullowitz, Weigetschlag, Guglwald (alle OÖ) und Gmünd (NÖ) zeitgleich für eine Stunde blockiert, und zwar in der Zeit von 10 Uhr bis 11 Uhr.

"Tschechien hat das völkerrechtlich verbindliche Melker Abkommen einseitig gebrochen. Die österreichische Bundesregierung hat nun die Verpflichtung, entsprechende Konsequenzen zu ziehen: die vom Nationalrat einstimmig geforderte Völkerrechtsklage ist sofort einzuleiten. Bundeskanzler Gusenbauer ist gut beraten, wenn er den einstimmig gefassten Entschließungsantrag vom 14. 12. 2006 nicht länger verweigert: verschärfte Aktionen gegen das verantwortungslose Agieren der österreichischen Bundesregierung wären eine logische Folge. Angesichts der fortgesetzten Störfallserie in Temelin steigt der Unmut und das Unverständnis der Bevölkerung!", so die Vertreter von atomstopp_oberoesterreich und der NÖ Überparteilichen Plattform Stopp Temelin.

Weitere Informationen:
Manfred Doppler - Grenzübergang Wullowitz - +43 664 450 50 15
Gabriele Schweiger - Grenzübergang Weitgetschlag - + 43 664 94 35 141
Roland Egger - Grenzübergang Guglwald - +43 664 421 56 13
Gottfried Brandner - Grenzübergang Gmünd - + 43 664 233 10 45

bearbeitet by bi, 2007-03-12

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