GLOBAL 2000 an BK Gusenbauer: Völkerrechtsklage
gegen Temelin jetzt!
21 Jahre nach Tschernobyl: Atomkraft bleibt gefährlich und verhindert
Klimaschutz.
Pressemitteilung GLOBAL 2000,
2007-04-26
Wien (26. April 2007). Das Beispiel Tschernobyl zeigt
klar die hohen Risiken der Atomkraft auf, betont Silva Herrmann,
Anti-Atom-Sprecherin von GLOBAL 2000. Der Pannen-Reaktor Temelin zeigt,
wie störanfällig auch moderne Atomkraftwerke sind. Die österreichische
Bundesregierung muss daher alles tun, um die Bevölkerung zu schützen.
Die Völkerrechtsklage gegen Tschechien ist längst überfällig.
Österreichs Antiatom-Politik verliert jede Glaubwürdigkeit! Der
Melker-Prozess muss dringend eingehalten werden!
GLOBAL 2000 stellt klar: Atomkraft verhindert Klimaschutz. Das
Geld, das in die teure Atomkraft fließt, fehlt für die Nutzung von
Sonne, Wind und Biomasse. Energiesparen dagegen bedeutet, dass Geld gespart und
das Klima geschützt wird.
GLOBAL 2000 fordert daher am 21. Jahrestag der
Reaktorkatastrophe von Tschernobyl:
1.) Einbringung einer Völkerrechtsklage gegen das AKW
Temelin;
2.) Ein klares "Nein" gegenüber der Europäischen
Kommission zur Vergabe eines EURATOM-Kredites für den Bau eines
Atomkraftwerkes in Bulgarien (AKW Belene);
3.) Kein Bau von Atomstromautobahnen von Ost- nach Westeuropa.
Diese sind eine Einladung zum Bau neuer Atomkraftwerke;
4.) Ankündigung des Austritts Österreichs aus dem
veralteten, undemokratischen und gefährlichen EURATOM-Vertrag und Bildung
einer starken Allianz mit anderen Anti-Atom-Staaten in Europa.
5.) Massive Förderung für das Energiesparen und die
Steigerung der Energieeffizienz;
6.) Totalreform des Ökostromgesetzes
Weitere Informationen:
GLOBAL 2000 Silva Herrmann 0699/14 2000 17 Lydia Matzka 0699/14
2000 26
Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000
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Tel: +43/1/812 57 30 Fax: +43/1/812 57 28
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bearbeitet by bi, 2007-04-26
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