Ärger um Brunsbüttel
per email, 2007-06-27
Brunsbüttel (ddp-nrd) Der Betreiberkonzern Vattenfall Europe wirft
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) in der Auseinandersetzung um die
beantragte Laufzeitverlängerung für das Kernkraftwerk Brunsbüttel
eine Verzögerungstaktik vor Gabriel haben den Entwurf eines ablehnenden
Bescheides in der Sache unnötig lange hinausgezögert, sagte der Geschäftsführer
der Betreibergesellschaft, Bruno Thomauske, am Mittwoch in Hamburg.
Trotz eines bereits im Mai abgelehnten vergleichbaren Antrags
des Energiekonzerns RWE für das Kernkraftwerk Biblis A habe sich das
Ministerium im Fall Brunsbüttel Zeit gelassen Aus diesem Grund habe
Vattenfall im Mai eine Untätigkeitsklage gegen die Behörde
eingereicht.
Vattenfall will das Kernkraftwerk Brunsbüttel bis 2011 am
Netz lassen Laut Atomkonsens soll Brunsbüttel 2009 abgeschaltet werden
Deshalb hat der Stromkonzern beim Bundesumweltministerium die Übertragung
von 15 Milliarden Kilowattstunden aus dem Reststromkontingent des AKW im
rheinland-pfälzischen Mülheim-Kärlich beantragt. Am Freitag war
dem Konzern ein Ablehnungsbescheid des Ministeriums zugestellt worden.
bearbeitet by bi, 2007-06-27
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