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atomstopp dreht auf! SPÖ-ÖVP-Bundesregierung muss bei Regierungsklausur Temelin-Entschließungsantrag auf Schiene bringen

Gusenbauer und Molterer haben selber als Nationalräte am 14. Dezember für die Völkerrechtsklage gegen die Tschechische Republik gestimmt

Pressemitteilung von atomstopp_oberoesterreich, 2007-02-28

Bundeskanzler Gusenbauer hat es bei seinem Staatsbesuch in Prag nicht geschafft, offiziell den Bruch des Melker Abkommens zu deponieren. atomstopp_oberoesterreich wird deshalb bei einer Protestaktion in Linz aufdrehen, und zwar am 2. März vor dem Ars Electronica Center (Linz), in dem sich die Bundesregierung zu ihrer ersten Regierungsklausur trifft.

Die Liste der BundespolitikerInnen, die in den letzten Monaten die Einleitung einer Völkerrechtsklage gegen die Tschechische Republik wegen Bruch des Melker Abkommens verlangt haben, ist lang und prominent: angefangen von der jetzigen SPÖ-Umweltsprecherin Petra Bayr (OTS am 31.1.2007) und ihrem Vorgänger Jan Krainer (OTS am 8.11.2006), über den jetzigen ÖVP-Vizekanzler Wilhelm Molterer (OTS am 8. 11. 2006), dem ÖVP-Nationalrat August Wöginger (OTS am 14. 12. 2006), der jetzigen Dritten Nationalratspräsidentin Eva Glawischnig (OTS am 26. 2. 2007), der Umweltsprecherin der Grünen Ruperta Lichtenecker (OTS am 30. 1. 2007), den FPÖ- Nationalräten Norbert Hofer (OTS am 8.11. 2006), Werner Neubauer (OTS am 12.12.2006), Karl Heinz Grünsteidl (OTS am 14. 12. 2006), Lutz Weinzinger (OTS am 21. 2. 2007) und Barbara Rosenkranz (OTS am 10.1.2007) oder dem BZÖ- Nationalrat Veit Schalle (OTS am 27.2. 2007) (Liste nicht erschöpfend).

"Die PolitikerInnen sind dringend aufgerufen, ihr parlamentarisches Repertoire in die Hand zu nehmen und die Bundesregierung zur Umsetzung des einstimmig gefassten Entschließungsantrags zu drängen. Wir werden unseren Teil jedenfalls leisten und weiter die Untätigkeit der Bundesregierung anprangern.", so die Vertreter von atomstopp_oberoesterreich.

"Wir halten uns die Option offen, nächste Woche die Blockade von vier tschechisch-österreichischen Grenzübergängen anzumelden und damit die Protestbewegung auch auf Niederösterreich auszudehnen!", so atomstopp abschließend.

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 664 421 56 13
Manfred Doppler + 43 664 450 50 15
Gabriele Schweiger + 43 664 94 35 141
Andreas Reimer + 43 664 132 83 70
Christine Wurm + 43 664 56 42 664

bearbeitet by bi, 2007-02-28

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