| Hier erscheinen in unregelmäßigen Abständen Hinweise, Tips, Informationen, Wissenswertes, Kurioses, Lustiges, Trauriges, Nachdenkenswertes, ... , die bei Diskussionen um den (Un)Sinn von Atomenergie hilfreich sind. |

Wodka statt AtomstromKiew (dpa) Das unvollendete Kernkraftwerk auf der ukrainischen Halbinsel Krim hat die Produktion aufgenommen - von Wodka. In dem Reaktorgebäude wurde eine Destillierungsanlage für hochprozentige Getränke eingerichtet. Andere Nutzungsvorschläge wie die Errichtung einer Pilzzucht oder einer Textilfabrik seien verworfen worden. Der Bau des Kraftwerks wurde Ende der 1980er Jahre gestoppt. Die Krim sei nicht erdbenensicher.Amberger Zeitung, 25.01.1995 |

Radioaktive Gefahr durch NATO-Bombardements |

Atomschiff 1Sturmwarnung für Atom-SchiffDie Testfahrt von Frankreichs neuem atomgetriebenen Flugzeugträger "Charles de Gaulle" hat am Montag aufgrund schlechten Wetters verschoben werden müssen. Wegen Windgeschwindigkeiten von bis zu 80 Stundenkilometern wurde das Auslaufen aus dem Militärhafen Brest in der Bretagne vertagt, wie die zuständige Präfektur mitteilte. "Wir wollen keinerlei Risiko eingehen. Die "Charles de Gaulle" hat noch keine Erfahrung mit solchen Manövern", sagte ein Sprecher. Das neue Prunkstück der französischen Marine, dessen Bau 5,8 Milliarden Mark kostete, soll zunächst von sieben Schiffen auf hohe See hinausgeschleppt werden. Erst dort soll der 262 Meter lange Flugzeugträger mit seinen 1950 Mann Besatzung mit eigenem Antrieb fahren.Süddeutsche Zeitung, 27.01.99Atomschiff 2Atom-Flugzeugträger muß umkehrenDie erste Testfahrt von Frankreichs atombetriebenen Flugzeugträger "Charles de Gaulle" ist gestern schon nach zwei tagen vorzeitig zu Ende gegangen: das knapp 5,8 Milliarden Mark teure Schiff mußte wegen eines Motorschadens kehrtmachen, wie die zuständige Präfektur mitteilte. Der Flugzeugträger liegt nun wieder im Militärhafen von Brest in der Bretagne. Den er erst am Dienstag verlassen hatte. Eigentlich hätte das neue Prunkstück der französischen Marine erst nächste Woche zurückkehren sollen.taz, 29.01.99 |

Seltsame Verseuchung: Die Maas ist vollDie Experten des französischen Strahlenschutzamtes Opri haben eine ungewöhnliche Quelle für eine radioaktive Verseuchung der Maas entdeckt. Wie die Behörde mitteilte, stammte das Jod 131 aus dem Urin einer Frau, die damit medizinisch behandelt worden war. Auf der Suche nach den Verursachern der Verseuchung hatten die Spezialisten des Opri zunächst das Atomkraftwerk von Chooz und das Krankenhaus von Charlesville-Mezieres ins Visier genommen. Als sie dort nicht fündig wurden, stießen sie schließlich auf die Kanalisation des Dorfes Rancennes und damit auf eine Frau, die in einem Krankenhaus in Reims ambulant mit Jod 131 behandelt worden war. Auch unter Berücksichtigung der Absorbierung im Körper und der Verdünnung im Abwasser lasse sich die Verseuchung "völlig durch den Urin dieser Patientin erklären", betonte das Amt. Worunter die Frau litt, wurde nicht mitgeteilt.aus: taz, 14.09.98 |

FallobstIn der Informationsüberflut gingen Fachargumente verloren, aber die Nachrichten von den Handlungen der Umweltorganisationen erschienen auf den Titelseiten, wobei kein Bericht vom 3. Maxi-Marathon der Mitarbeiter der Atomwirtschaft auftauchte. Auf diesem Marathon, an dem über 500 Läufer aus 17 Ländern teilnahmen, wurde demonstriert, daß die Mitarbeiter in der Kernenergetik stark, gesund und verantwortlich sind.Aus einem Artikel über das AKW Mochovce in der Zeitschrift "Slowakei heute"aus: taz, 18./19.07.98 |

Nuclear ChocolateEin neuer Schokoriegel von Néstle erregt Atomgegner. Pünktlich zur Premiere von Michael Bays Film "Armageddon" soll "Nuclear Choclate" auf den Markt kommen. Auf der Verpackung prangt das Logo eines explodierenden Planeten. Laut Atomgegner "verniedlicht" das die Nukleargefahr. Néstle hält dagegen, "nuklear" bedeute bei Teenagern "toll". In "Armageddon" wird ein Meteoriteneinschlag durch eine nukleare Attacke verhindert.aus: taz, 02.07.98 - Gurke des Tages |

Bundesliga gegen CASTOR - 0 : 1Zehn Bundesliga-Fußballspiele werden nach Aussagen des Deutschen Fußball-Bundes zwischen dem 20. März und 26. April wegen der bevorstehenden CASTOR-Transporte verlegt. Da die Polizei die Transporte mit großen Kräften begleiten muß, bleiben nicht genügend Einsatzkräfte für die Bundesligafußballspiele übrig.Doch dieses Problem ließe sich ganz einfach lösen: Auf die unsinnigen und überflüssigen CASTOR-Transporte verzichten. Die Polizei bräuchte für eine verfehlte Politik nicht den Kopf hinhalten und könnte vielleicht nebenbei noch ein schönes Fußballspiel anschauen. |

GAU - nur theoretisch denkbar" GAU ist die Abkürzung für Größter Anzunehmender
Unfall. Dieser Begriff stammt aus dem Bereich der Reaktorsicherheit und ist
mittlerweile durch den umfassenden Begriff der Auslegungsstörfälle
ersetzt worden. Entsprechend wurde mit dem Begriff Super-GAU ein solcher Unfall
bezeichnet, bei dem es zu einer Überschreitung der zulässigen Störfall-Grenzwerte
käme. Derartige Ereignisabläufe liegen jenseits der praktischen
Vernunft, sind also nur theoretisch denkbar..."
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Energieeinsatz bei GlühbirneEine herkömmliche Glühbirne produziert 90 % Wärme und 10 %
Licht
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IAEA - für Ausweitung der AtomenergieAllen, die behaupten, die Internationale Atombehörde würde die Bevölkerung objektiv unterrichten, sei aus der Satzung dieser Behörde folgendes zum Nachdenken gegeben: Die Internationale Atomenergieagentur (IAEA) begann ihre Arbeit am 29. Juli 1957 als eine autonome Organisation zwischen den Regierungen unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen. .. Es ist ihre wichtigste Funktion, den Beitrag der Atomenergie für Frieden, Gesundheit und Wohlstand weltweit zu beschleunigen und auszuweiten. ... Die IAEA berät und unterstützt in technischer Hinsicht die Mitgliedsstaaten bei der Entwicklung der Kernkraft... Sie fördert die Anwendung von Strahlung und von Isotopen in der Landwirtschaft, Industrie, Medizin, Biologie und Hydrologie.." |

Vergleich: Glühbirne (60 W) = Energiesparbirne (11 W)
Kostenvergleich
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Kostendeckende Vergütung für Solarstrom in BayernIn folgenden Städten und Gemeinden in Bayern
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KohlendioxidLaut Kernforschungszentrum Jülich entstehen bei der Herstellung von Strom je nach Primärenergieeinsatz zwischen 740 g und 940 g CO2 . Mittelwert: 840 g/kWh. (siehe auch Energiesparlampe) |

Literaturtips
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Note 6: Keine Ahnung von Geographie ... Das Vorhaben, den Schacht Konrad in Gorleben zu einem Endlager
auszubauen..." ... Gorleben durfte weiter genutzt, der benachbarte
Salzstock im Schacht Konrad, der eines Tages als atomares Endlager dienen soll,
weiter erforscht und ausgebaut werden..."
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Die 10 goldenen Regeln des TÜV1. Nicht der Genehmigungsbehörde widersprechen! |