Bilder gegen den WAAhnsinn (3)

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In den Morgenstunden des 7. Januar 1986 werden die mehr als 2500 Platzbesetzer in der Freien Republik Wackerland von einem Großaufgebot der Polizei eingekesselt
Mehr als 5000 Polizisten, BGS-Beamte und Sondereinsatzkommandos aus der ganzen Bundesrepublik beginnen mit der Räumung der Freien Republik Wackerland
Die Anti-Terror-Einheit GSG 9 des Bundesgrenzschutzes steht bereit. Der bayerische Innenminister Hillermeier beobachtet die Räumung aus der Luft.
Mehrere WAA-Gegner werden im Verlauf der Räumung von Polizeihunden zum Teil schwer verletzt.
Die Baumhäuser werden per Hubschrauber aus der Luft gestürmt und anschließend brutal geräumt
Greiftrupps der Polizei reißen die Menschenketten der Platzbesetzer auf und zerren sich sträubende WAA-Gegner an Händen, Füßen, Haaren, Kleidung weg - erschütternde Szenen spielen sich ab.
744 Menschen werden festgenommen, wobei oberpfälzisch sprechende Platzbesetzer sofort freigelassen wurden, um nicht in der Statistik erfasst zu werden, um damit "nachzuweisen", dass die Paltzbesetzer von außerhalb gekommen seinen. So etwas nennt man Manipu
Noch während der Räumung begann die systematische Zerstörung der Freien Republik Wackerland
"Beweismaterial" wurde sichergestellt, hieß es. Welches ist bis heute unklar.
Hütten, Baumhäuser und Gemeinschaftsräume wurden einfach eingerissen, plattgewalzt und angezündet.
"Kein Friede den Hütten ..."
Das Ende der Freien Republik Wackerland - aber nicht in unseren Köpfen und Herzen
Überreste vom Baum-Menschen - "Auszuharren und standhaft zu bleiben" war sein Leitmotiv
Nur das Kreuz mit der geschnitzten Christusfigur in der Mitte des Hüttendorfes blieb zunächst unangetastet.
Erst nach Einbruch der Dunkelheit sägten Polizisten das Kreuz um und schleppten die Christusfigur weg (Wie Diebe in der Nacht!)
Später wurde die Christusfigur zurückgegeben und am Franziskusmarterl erneut angebracht. Doch schon nach kurzer Zeit war der Körper vom Baum abgerissen und verschwunden. (Die Polizei, die Dauerpräsenz angesagt ahtte, bekam davon angeblich nichts mit!!)
Für kurze Zeit fanden ehemalige Hüttendorfbewohner Unterschlupf im "Vertriebenlager Freies Wackerland"
Faschings-Aktionen am WAA-Gelände - wieder sind Tausende dabei!
Nachdem der bayr. Innenminister August R. Lang behauptet hatte, die Hüttendorfbewohner hätten Tagegelder bekommen, schrieben viele ehemalige Bewohner der Freien Republik Wackerland an ihn mit der Bitte um die Adresse der Auszahlungsstelle
Polizist - Beamter - Staatsdiener - "Der Beamte dient dem ganzen Volk, nicht einer Partei (§ 35 des Beamtenrechtes)
Pfarrer Richard Salzl - Wichtige Person im christlichen Widerstand und immer voller Humor.
Keine gute Meinung über die bayerische Staatsregierung.
Fasching wird versucht ein neues Hüttendorf zu bauen.
An Fasching verhindert ein massives Polizeiaufgebot eine erneute Platzbesetzung
Bilder gegen den WAAhnsinn (2)
Bilder gegen den WAAhnsinn (4)
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